e-Learning als Bestandteil Ihres Studiums

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Mit dem flächendeckenden Einsatz neuer Medien und der damit verbundenen Entwicklung des Lernens an virtuellen Schulen werden auch die Fernschulen und Fernhochschulen den gesellschaftlichen Anforderungen nach mehr Flexibilität in der Ausbildung und neuen Modellen für ein lebensbegleitendes Lernen gerecht. So werden Lehre, Forschung, Verwaltung und die damit verknüpften Informations-, Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten 24 Stunden am Tag über die Infrastruktur des Internets angeboten und ermöglichen einen zunehmend unabhängigeren Studienablauf.

Der virtuelle Studienplatz

Mit einem virtuellen Studienplatz können Studierende ihren Fernunterricht organisieren und auf Studieninhalte zugreifen.

Studienorganisation:

  • Zugriff auf Veranstaltungen und Übungen
  • Kursbelegung
  • Rückmeldung zum nächsten Semester
  • Anmeldung zu Sonderveranstaltungen
  • Buchung von und der Zugang zu Softwarelizenzen im Rahmen des Lehrangebotes
  • Änderung von persönlichen Adressdaten, Telefonnummern, E-Mailadresse etc.
  • Erstellung, Download und Druck diverser Bescheinigungen
  • Änderung Ihres Kennwortes
  • Zuordnung zu einem Regional- und Studienzentrum
  • Zugriff auf die Kontaktlisten

Studieninhalte:

  • Kommunikationsmöglichkeiten und soziale Kontakte
  • Onlineseminare und -vorlesungen
  • Gruppenarbeit über das Netz
  • Funktionen für Übungs- und Praktikumsbetrieb
  • Zugang zu Bibliotheken und verteilten Informationsressourcen
  • Zugang zur Forschung als Schnittstelle zur Lehre

 

Da das Fernstudieren von einer sich sinnvoll ergänzenden Kombination von Präsenzunterricht und e-Learning (auch Blended learning) lebt, möchten wir Ihnen einige Tipps für den Einsatz digitaler Lernformen mitgeben.

Lernmedien-Mix und Online-Campus

Bei Ihrem Fernstudium spielen sowohl die didaktisch aufbereiteten schriftlichen Lehrmaterialien in Kombination mit neuen Medien sowie die Online Campus eine dominierende Rolle. 

  • Während die schriftlichen Lehrmaterialien durch übersichtliche Strukturiert- und inhaltliche Klarheit sowie systematische Wiederholungen, praxisrelevante Beispielaufgaben, griffige Zusammenfassungen und hilfreiche Abbildungen punkten, unterstützen moderne Medien wie CD-Lernprogramme, Videos, Animationen, spezielle Softwarelösungen oder Podcasts die interaktive Wissensaneignung in besonderem Maße.
  • Mit Ihrem Internetzugang können Sie auf den 24 Stunden-Online-Service der Fernschulen, rund um die Uhr auf die Online Campus zugreifen und fachliche Themenschwerpunkte oder Aufgaben finden, virtuell Mitstudierende treffen und miteinander kommunizieren, den Austausch mit Ihren Studienbetreuern und der Studienberatung pflegen oder in Lernteams arbeiten!

Vorteile des E-Learning

E-Learning ist eine zeitgemäße Form der Wissensvermittlung und wird wegen der vielen Vorteile auf immer mehr Bildungsbereiche ausgeweitet.

  • vollkommen ortsunabhängig, nur Strom und Internetzugang sind notwendig,
  • dauernd verfügbar – Sie können (theoretisch) rund um die Uhr studieren,
  • stets aktuell, weil zu bearbeitende Studieninhalte tagesaktuell bereitgestellt werden können,
  • interaktiv und effektiv,
  • mobil anwendbar, damit für Tablets oder Smartphones verfügbar und für Pendler, Schichtarbeiter oder Außendienstler attraktiv,
  • leicht verteilbar, da Lehrinhalte auf “kurzem Weg” an große Nutzerkreise gestreut werden können,
  • kostengünstiger als Lehrhefte, Bücher und Skripte,
  • durch spezielle Software einfach in der Handhabung,
  • mehrsprachig anwendbar und damit auch für ausländische Studierende anwendbar,
  • ohne individuelle Hemmschwelle nutzbar,
  • attraktive Lernform.

Aber: E-Learning ist (meist) kein gleichwertiger Ersatz für persönliche Gespräche oder spezielle fachliche Diskussionen, die online eher schwer oder gar nicht zu lösen sind.

Insbesondere bei Bachelor– und Masterstudiengängen sowie Zertifikatslehrgängen können Sie sich mithilfe eines persönlichen Online-Zugangs an Seminaren, Lektionen oder Vorlesungen beteiligen, Lehreinheiten und Interaktionen direkt am Bildschirm absolvieren bzw. notwendiges Studienmaterial ausdrucken oder herunterladen. Zudem unterstützen Sie qualifizierte Tutoren im Chat, in Foren oder per E-Mail.

 

12 Tipps für effektives Studieren mit e-Learning

  1. Teilen Sie sich die Studienphasen entsprechend Ihres individuellen Zeitbudgets richtig ein und behalten eine planbare Regelmäßigkeit bei.
  2. Schaffen Sie in Ihrem Home Office eine lernfördernde Atmosphäre und verwenden einen möglichst flimmerfreien PC-Bildschirm!
  3. Legen Sie alle für Ihr virtuelles Selbststudium nötigen Arbeitsmaterialien und Utensilien griffbereit.
  4. Schalten Sie während der Lernzeiten alle ablenkende Einflüsse wie Telefon, Skype, WhatsApp, soziale Netzwerke oder  Musik aus. Vermeiden Sie ebenso Störungen durch Familie, Freunde und Kollegen durch vorherige klare Absprachen.
  5. Grenzen Sie Ihre Lernphasen zeitlich ein, um konzentriert und effektiv studieren zu können.
  6. Probieren Sie vor der ersten Anwendung die für das E-Learning notwendigen Software aus und machen sich mit der Benutzeroberfläche, Lernwerkzeugen und den Möglichkeiten vertraut.
  7. Lernen Sie mit mobil nutzbaren Endgeräten auch außerhalb Ihres Arbeitszimmers, wenn Sie andere Umgebungen inspirieren, das Lernen erleichtern oder mehrere Tage unterwegs sind.
  8. Gleichen Sie Ihr durch E-Learning erlangtes Wissen mit Mitkommilitonen oder Tutoren ab, so dass Sie Ihr Selbststudium inhaltlich im Griff behalten.
  9. Legen Sie E-Mails, die Ihr Fernstudium betreffen, separat und zeitnah in digitalen (Unter)ordnern ab, so dass Sie stets die Übersicht behalten.
  10. Schauen Sie nicht zu lange starr auf den Bildschirm, um Ihre Augen nicht mehr als nötig zu beanspruchen.
  11. Unterbrechen Sie Ihre (zeitlich befristeten) E-Learning-Phasen durch Bewegungspausen, um Ihre geistige Frische und körperliche Fitness wiederherzustellen.
  12. Legen Sie bei geistiger Erschöpfung, Überlastung oder zeitweisen Motivationstälern längere Pausen oder Auszeiten ein.

PRAXISTIPP! E-Learning unterstützt die traditionelle Wissensvermittlung und erleichtert das Fernstudieren, sorgt für weniger Papier, ist aber kein Selbstläufer und kann den persönlichen Kontakt nicht (gänzlich) ersetzen. Machen Sie den Selbsttest und probieren es aus!

 

E-Learning als Weiterbildungsalternative für IT-Fachkräfte

Lernen im Internet bietet speziell für bereits tätige oder zukünftige IT Fachkräfte die Möglichkeit, sich in kurzer Zeit zu speziellen Themenbereichen berufsbegleitend weiterzubilden und am Lehrgangsende ein anerkanntes Zertifikat zu erwerben.

Das Portal “Lernen im Internet” unterscheidet sich von der klassischen Fernschule durch seine Art der Wissensvermittlung. Während Studierende bei einem Fernstudium das Studienmaterial wie Lehrbriefe (meist) per Post zugestellt bekommen, erhalten Sie beim Portal “Lernen im Internet” einen persönlichen Zugang zum Lern-Center, der sie berechtigt, den gewählten Kurs ausschließlich online zu absolvieren, Kursunterlagen auszudrucken oder herunterzuladen.

PRAXISTIPP! Mit einem kostenlosen Zugang zur Lernplattform können Interessenten testen, ob die Lernmethode für sie geeignet ist.

Online-Fernkurse “Lernen im Internet” werden in folgenden Bereichen angeboten:

  • Betriebssysteme, Netzwerk
  • Grafik, DTP, Animation (z.B. Flash)
  • Programmieren (z.B. C++, Java, PHP, mySQL)
  • Webdesign, Internet (Typo3, HTML)
  • Marketing (z.B. Suchmaschinenoptimierung, Newsletter Marketing).

Besonders interessant ist das E-Learning Portal für Internetbeauftragte, IT-Fachkräfte, Webmaster und Webworker, die sich mithilfe der Online-Lehrgänge in einem überschaubaren Zeitraum (wahlweise 3, 6 oder 10 Monate) relativ kostengünstig und effektiv fortbilden können.

Alle Online-Kurse des Portals “Lernen im Internet” sind staatlich geprüft und von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen. Die Lehrgänge sind nach AZAV zertifiziert, die Lehrgangskosten können durch die Agentur für Arbeit zu 100% durch den Bildungsgutschein gefördert werden.
Sofern Sie einen Online-Fernkurs in Form einer berufsbegleitenden Weiterbildung absolvieren und die Voraussetzungen erfüllen, ist die Bildungsprämie eine geeignete Förderalternative.


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