OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" zeigt deutlich mehr Hochqualifizierte in DeutschlandGeschrieben von Bildungs und Fernschulen Portal in
Bildungspolitik OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" zeigt deutlich mehr Hochqualifizierte in Deutschland
Schavan und Tesch: "Kontinuierliche Verbesserungen in wesentlichen Bereichen" Berlin, 08.09.2009, Auch in diesem Jahr werden die Bildungssysteme der 30 Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untereinander verglichen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan, der Präsident der Kultusministerkonferenz und Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, und die Direktorin für Bildung bei der OECD, Barbara Ischinger, stellten am Dienstag in Berlin die diesjährige OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2009" vor. "Deutschland hält seinen Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb", betonte Schavan. "Bei der Studienanfängerquote holt Deutschland auf. Unser Ziel, 40 Prozent eines Altersjahrgangs für ein Studium zu gewinnen, haben wir mit einer Quote von 39 Prozent so gut wie erreicht. Unsere Maßnahmen, insbesondere der Hochschulpakt, sind erfolgreich." "Der von Bund und Ländern gemeinsam getragene Hochschulpakt schafft die in den nächsten Jahren dringend benötigten Studienplätze", fügte Tesch hinzu. "Der Ausbau von Universitäten und Fachhochschulen geht Hand in Hand mit einer Qualitätsoffensive in der Lehre, damit noch mehr Studierende ihr Studium erfolgreich zu Ende führen können. Die Bologna-Reform war notwendig und richtig, um das deutsche Hochschulsystem international wettbewerbsfähiger auszurichten. In Gesprächen mit den Hochschulen werden wir jedoch auf deutlich bessere Studienbedingungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen dringen." Im Rahmen des Hochschulpakts stellen Bund und Länder in den Jahren 2007 bis 2010 eine Milliarde Euro bereit, damit zunächst 90.000 junge Menschen zusätzlich ein Studium aufnehmen können. Für die Zeit von 2011 bis 2015 sollen mit weiteren knapp 3,8 Milliarden zusätzlich 275.000 Studienplätze finanziert werden. Neben dem Anstieg der Zahl der Studienanfänger behauptet Deutschland einen Spitzenplatz bei ausländischen Studierenden: 8,6 Prozent aller ausländischen Studierenden innerhalb des OECD-Raums studieren an deutschen Hochschulen. Damit ist Deutschland nach den USA und dem Vereinigten Königreich das drittbeliebteste Studienland. Insbesondere die MINT-Fächer sind attraktiv: 38 Prozent sind in den Natur-, Agrar- oder Ingenieurswissenschaften eingeschrieben. Schavan: "Unsere Bemühungen, den Studienstandort Deutschland zu stärken und die Internationalisierung der deutschen Hochschullandschaft voranzutreiben, tragen Früchte. Dazu haben unter anderem die Kampagne ,go out! Studieren weltweit' sowie unsere Stipendienprogramme beigetragen. Alle diese Maßnahmen sichern die Wettbewerbsfähigkeit und die akademische Vielfalt an den deutschen Hochschulen." Ziel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) ist es, dass mittelfristig die Hälfte der Studierenden Erfahrungen im Ausland sammelt - mit Studien- und Sprachkursaufenthalten oder Praktika. Die Stärke des deutschen Bildungssystems liegt in der Spitzenstellung bei den Abschlüssen im Sekundarbereich II, mit der Besonderheit des hohen Anteils von Abschlüssen im dualen System der Berufsbildung. So verfügen 84 Prozent der 25- bis 64-Jährigen in Deutschland mindestens über einen Abschluss im Sekundarbereich II. Dementsprechend erfreulich niedrig ist der Anteil der gering Qualifizierten an der Erwachsenenbevölkerung, der mit 16 Prozent nur gut halb so hoch ist wie im OECD-Durchschnitt. "Die Länder werden durch weitere Reformen im Bildungssystem dazu beitragen, die vereinbarte Qualifizierungsinitiative zum Erfolg zu führen, damit noch mehr Menschen in Deutschland ein Aufstieg durch Bildung gelingt", unterstrich Tesch. Die Kultusministerkonferenz hat im März den Übergang von der beruflichen Bildung in die Hochschulen erleichtert. So wird Meistern, Absolventen von Fachschulen, Fachwirten und Inhabern gleich gestellter Abschlüsse in Zukunft der allgemeine Hochschulzugang eröffnet. Auch für die Gruppe der beruflich Qualifizierten ohne eine solche Aufstiegsfortbildung besteht die Möglichkeit des fachgebundenen Zugangs zur Hochschule. "Wir erhöhen damit die Durchlässigkeit des Bildungssystems, schaffen die Voraussetzungen für höhere Qualifizierung und ermöglichen dieser Personengruppe neue berufliche Chancen durch Bildung", betonte der Präsident. "Bildung auf einen Blick zeigt deutlich auf, dass ein hoher Ausbildungsstand der Bevölkerung den besten Schutz vor Arbeitslosigkeit gewährt, zu höheren persönlichen Einkommen führt und die Voraussetzung für ein nachhaltiges Wachstum unserer Volkswirtschaft darstellt. Daran werden wir unsere Bildungspolitik ausrichten." Die jährlich erscheinende Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick" vergleicht innerhalb der OECD-Mitgliedstaaten unterschiedliche Aspekte der Bildungssysteme, etwa Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg, öffentliche und private Bildungsausgaben, Bildung und Beschäftigung sowie Lehr- und Lernbedingungen an Schulen. Die in der diesjährigen Ausgabe verwendeten Basisdaten der 30 OECD-Mitgliedstaaten und sechs Partnerländer stammen überwiegend aus den Jahren 2006 und 2007. Eine Zusammenfassung der Studie findet sich auf den Internetseiten des BMBF und der KMK www.bmbf.de und www.kmk.org Die gesamte Broschüre "Bildung auf einen Blick 2009" kann über den Buchhandel für 65 Euro (53 Euro im Abonnement) erworben werden sowie über www.wbv.de Email: service@wbv.de Tel. 0521/91101-11 Fax 0521/91101-19 Schulbereich "kurzsichtige Personalpolitik"Geschrieben von Bildungs und Fernschulen Portal in
Bildungspolitik Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) weist den Vorwurf der Links-Fraktion, die Landesregierung betreibe im Schulbereich "kurzsichtige Personalpolitik", strikt zurückErfurt, 17.07.2009, "Die Alterstruktur der Lehrer im Freistaat ist Folge der Teilzeitregelungen aus den 90-er Jahren. Diese haben verhindert, dass trotz des drastischen Schülerrückgangs keinem Lehrer mangels Bedarf gekündigt werden musste. Um dem dadurch gestiegenen Durchschnittsalter entgegenzuwirken, werden in den nächsten Jahren wieder verstärkt junge Lehrer eingestellt. Zum kommenden Schuljahr sind es 100 neue Lehrer in Grundschulen, Förderschulen, Regelschulen, Gymnasien und in berufsbildenden Schulen. In den nächsten Jahren soll die Zahl junger Lehrer, die neu in den Thüringer Schuldienst kommen, weiter steigen, so dass ab dem Schuljahr 2011/2012 bis zu 500 Absolventen eingestellt werden können."Das Durchschnittsalter Thüringer Lehrer liegt bei 49,5 Jahren. Gab es im Schuljahr 1991/1992 mehr als 407.000 Schüler an staatlichen Schulen, die von 32.900 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet wurden, so waren es im zu Ende gegangenen Schuljahr 2008/2009 nur noch 228.700. Derzeit arbeiten an den staatlichen Schulen im Freistaat insgesamt rund 21.700 Lehrerinnen und Lehrer. Dazu kommen 2.200 Erzieherinnen und Erzieher, 840 sonderpädagogische Fachkräfte und 680 Lehramtsanwärter, die das 2. Staatsexamen erwerben. Einheitsschule bedeutet Abschaffung des GymnasiumsGeschrieben von Bildungs und Fernschulen Portal in
Bildungspolitik
Erfurt, 13.07.2009, Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) weist darauf hin, dass das gemeinsame Lernen an den Regelschulen im Freistaat längst Realität ist: "Thüringen ist Bildungsland auf höchstem Niveau. Das zeigen die Erfolge bei PISA oder dem Bildungsmonitor ganz deutlich. Diese Studien haben auch festgestellt, dass in Thüringen soziale Herkunft und Bildungserfolg weitgehend entkoppelt sind. Das heißt: Die soziale Herkunft hat einen geringen Einfluss auf die erzielten Leistungen. Damit das so bleibt, setzen wir auch weiterhin auf unser gegeliedertes und erfolgreiches Schulsystem. Die von Die Linke und SPD propagierte Einheitsschule hingegen bedeutet die Abschaffung des Gymnasiums und dass Bildung künftig vom Geldbeutel abhängig sein wird. Das wollen weder Schüler, Eltern noch die CDU-Landesregierung. Wir bieten für jeden Schüler die richtige Schule. Kontinuität und Verlässlichkeit sind für den Bildungserfolg unserer Kinder immens wichtig. Daher wird es mit uns keine Experimente geben, die unter Rot-Rot in Berlin gescheitert sind."
Einheitsschule bedeutet Abschaffung des GymnasiumsGeschrieben von Bildungs und Fernschulen Portal in
Bildungspolitik Erfurt, 13.07.2009, Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) weist darauf hin, dass das gemeinsame Lernen an den Regelschulen im Freistaat längst Realität ist: "Thüringen ist Bildungsland auf höchstem Niveau. Das zeigen die Erfolge bei PISA oder dem Bildungsmonitor ganz deutlich. Diese Studien haben auch festgestellt, dass in Thüringen soziale Herkunft und Bildungserfolg weitgehend entkoppelt sind. Das heißt: Die soziale Herkunft hat einen geringen Einfluss auf die erzielten Leistungen. Damit das so bleibt, setzen wir auch weiterhin auf unser gegeliedertes und erfolgreiches Schulsystem. Die von Die Linke und SPD propagierte Einheitsschule hingegen bedeutet die Abschaffung des Gymnasiums und dass Bildung künftig vom Geldbeutel abhängig sein wird. Das wollen weder Schüler, Eltern noch die CDU-Landesregierung. Wir bieten für jeden Schüler die richtige Schule. Kontinuität und Verlässlichkeit sind für den Bildungserfolg unserer Kinder immens wichtig. Daher wird es mit uns keine Experimente geben, die unter Rot-Rot in Berlin gescheitert sind." Schavan und zu Guttenberg: "Klares Signal für berufliche Bildung"Geschrieben von Bildungs und Fernschulen Portal in
Bildungspolitik Neue Förderrichtlinie verbessert Förderung überbetrieblicher BerufsbildungsstättenBerlin, 10.07.2009, Um auch kleinen und mittleren Betrieben die Möglichkeit zu einer qualitativ anspruchsvollen Aus- und Weiterbildung zu bieten, sind die ergänzenden Angebote der überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) nötig. Andernfalls könnten viele kleinere Unternehmen keine Ausbildungsplätze anbieten. In mehreren Jahrzehnten wurde daher mit Fördermitteln des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesbildungsministeriums ein bundesweites Netz von rund 800 ÜBS mit mehr als 90.000 Werkstattplätzen geschaffen, deren Qualifizierungsangebote die betriebliche Aus- und Weiterbildung nach Bedarf ergänzen.
Am Freitag tritt nun eine "Gemeinsame Richtlinie für die Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS) und ihrer Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren der beiden Bundesministerien in Kraft. Die Richtlinie sorgt für mehr Rechtssicherheit und Transparenz für die Antragsteller. Sie bietet den ÜBS mehr Flexibilität in der Förderung und erweitert deren Handlungsspielräume. Mit der neuen Richtlinie setzt die Bundesregierung ein klares, zukunftsweisendes Zeichen für Investitionen in und für die berufliche Bildung. Gerade in schwierigen konjunkturellen Zeiten ist es besonders wichtig, in Aus- und Weiterbildung zu investieren und die Weichen für Wachstum und Fortschritt langfristig richtig zu stellen, sagten Bundesbildungsministerin Annette Schavan und Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Deshalb halten die Bildungseinrichtungen - davon bundesweit allein rund 550 nur im Handwerk - ein breites Spektrum an Lehr- und Lernangeboten bereit. Dieses reicht von der klassischen Unterstützung der Lehrlingsausbildung bis hin zum Bachelor-Abschluss in Zusammenarbeit mit Fachhochschulen. Darüber hinaus wird auch die Übernahme weiterer Aufgaben im Bereich der beruflichen Bildung, wie zum Beispiel von Berufsorientierungsmaßnahmen, die bereits seit 2008 sehr erfolgreich angeboten werden, rechtlich erleichtert. Damit dieses bundesweite Netz an Aus- und Weiterbildungsstätten auf hohem Niveau gehalten werden kann, ist eine gute Infrastruktur sowie technische Ausstattung auf dem neuesten Stand erforderlich. Auf der Grundlage der gemeinsamen Richtlinien können deshalb die Berufsbildungsstätten Zuschüsse für solche Investitionen erhalten. Ein Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf Modernisierungen. Für das Jahr 2009 sind hierfür allein von Seiten des Bundes über 70 Millionen Euro vorgesehen. Fortgesetzt und auf einen längeren Zeitraum ausgeweitet wird auch die 2001 aufgelegte Förderung besonders innovativer ÜBS bei der Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren, die Qualifizierungsmaßnahmen für neueste technologische Anforderungen entwickeln und diese anderen Bildungsanbietern zur Verfügung stellen. Um diese wichtige Mittlerfunktion zu stärken, wurde die Förderung innovativer Qualifizierungskonzepte der Kompetenzzentren durch das BMBF zudem ausgeweitet. Die wichtigsten materiellen Verbesserungen der Richtlinien sind dabei:
Broschüre "Zukunftsinitiative Exzellentes Thüringen" erschienenGeschrieben von Bildungs und Fernschulen Portal in
Bildungspolitik Broschüre "Zukunftsinitiative Exzellentes Thüringen" erschienenMüller: "Nachhaltiger Beitrag zur bestmöglichen Entwicklung des Freistaats" Erfurt, 02.07.2009, Das Thüringer Kultusministerium hat die Broschüre "Zukunftsinitiative Exzellentes Thüringen" veröffentlicht. Darin enthalten sind alle Maßnahmen zur Förderung von Bildung, Forschung, Innovation und Nachwuchsförderung im Hochschul- und Wissenschaftsbereich. Damit sichere die Landesregierung die Zukunftsfähigkeit Thüringens und trage nachhaltig zur weiteren bestmöglichen Entwicklung bei, erklärte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU). Minister Müller dazu: "Im Rahmen der Zukunftsinitiative investiert die Landesregierung in den Jahren 2008 bis 2011 rund 2,8 Milliarden Euro in Hochschulen, Forschung und Innovation. Dieses ressortübergreifende Investitionspaket fördert und unterstützt maßgeblich die wissenschaftliche und wirtschaftliche Zukunftskraft des Freistaats. Die Aktivitäten und Maßnahmen reichen dabei von der Hochschulforschung über die außeruniversitären Forschungseinrichtungen bis hin zur wirtschaftsnahen Technologie- und Entwicklungsförderung. Sie zielen auf Innovationsstärke und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, stärken damit die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen und befördern die Neugründung von Unternehmen." Den umfangreichsten Baustein stellt der Thüringer Hochschulpakt II einschließlich Hochschulbau und Hochschulpakt 2020 mit insgesamt 1,76 Milliarden Euro bis 2011 dar. Neben umfassender finanzieller Planungssicherheit erhalten die Hochschulen des Landes durch Budgetierung ihrer Haushalte noch mehr Flexibilität bei der Mittelbewirtschaftung. Zusammen mit dem bereits 2007 novellierten Thüringer Hochschulgesetz verfügen sie damit über umfassende Handlungsfreiheiten und größtmögliche Planungssicherheit. Das neue Landesprogramm "ProExzellenz" bündelt bedeutende Maßnahmen zur Stärkung der Bereiche Forschung, Innovation, Nachwuchs und Lehre. Die Thüringer Landesregierung unterstützt damit insbesondere herausragende Forschungsvorhaben, die Förderung von Spitzenclustern, den wissenschaftlichen Nachwuchs, die akademische Förderung von Frauen, den Fachkräftenachwuchs und den Personalaustausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die strategische Planungs- und Entscheidungsgrundlage aller Maßnahmen innerhalb der Zukunftsinitiative bildet die Thüringer Forschungsstrategie. Sie identifiziert die herausragenden Forschungsschwerpunkte, betont die Stärken der Thüringer Forschungslandschaft und zeigt besondere Vernetzungspotenziale auf. Die Thüringer Lehrstrategie macht den herausragenden Wert exzellenter Lehre an den Hochschulen sichtbar. Sie soll wesentlich zur Attraktivität des Studienstandorts Thüringen und zur Erreichung der Ziele des Hochschulpakts 2020 zwischen Bund und Ländern beitragen. Die Publikation steht im Internet unter www.thueringer-kultusministerium.de zum Download bereit. Sie kann dort zudem kostenlos in der Rubrik "Info-Material" bestellt werden. Erklärung:Zukunft öffentlicher Bildung und WissenschaftGeschrieben von Bildungs und Fernschulen Portal in
Bildungspolitik Die Zukunft öffentlicher Bildung und Wirtschaft
Am Sonnabend den (27.06.2009) Veröffentlichte die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, des BdWi und der GEW anlässlich der gemeinsamen Fachtagung "Wirtschaftskrise und Zukunft öffentlicher Bildung und Wissenschaft"die folgende Erklärung. In dieser Erklärung werden auf die Missstände so wie auch Vernachlässigungen der Politik der aktuelle Bildungs- und Fachkräfte Situation verwiesen. Dieser Bericht sollte Anlass dazu sein eine Kehrtwendung der Bildungspolitik durchzuführen. Fachtagung "Wirtschaftskrise und Zukunft öffentlicher Bildung und Wissenschaft" am 27. Juni 2009 in Berlin (gekürzter Artikel)
Die gegenwärtige tiefgreifende Wirtschafts- und Gesellschaftskrise ist
auch ein Ausdruck eines defizitären Bildungs- und Wissenschaftssystems.
Damit ist nicht nur die seit Jahrzehnten anhaltende strukturelle
Unterfinanzierung in allen Bereichen öffentlicher Bildung gemeint; es
handelt sich auch um eine Krise der Politik, (...) Stattdessen wird die politische
Verantwortung vernebelt, zwischen verschiedenen Entscheidungsebenen
ständig hin und her geschoben. Quelle: BdWI Fehlende Fachkräfte bremsen Deutsches WachstumGeschrieben von Bildungs und Fernschulen Portal in
Bildungspolitik Der Mangel an Hochqualifizierten Fachkräften wird zur Wachstumsbremse.In einer Studie des Hochschul-Informations-System (HIS) ist hervorgegangen das die Nachfrage an Hochqualifizierten Fachkräften, die im Innovationswettbewerb eine Schlüsselrolle spielen, enorm gestiegen ist, aber der Bedarf nicht gedeckt wird. Hingegen werden Geringe Qualifikationen die in Deutschland mehrfach vorhanden sind, immer seltener nachgefragt. Leider gibt diese Studie genau das wieder was viele Denken. Im gesamten europäischen Vergleich zeigt sich deutlich, dass die Qualifikationsintensivierung in vielen anderen Ländern im laufe der letzten Jahre sehr viel voran geschrittener ist als in Deutschland. Während Deutschland bis ende 2006 noch zu den Spitzengruppen gehörte, hat es seit 2007 den Anschluss verloren. Dieser Rückstand weißt die ersten Anzeichen dafür auf, dass der Mangel an Fachkräften und Hochqualifizierten, besonders an Naturwissenschaftler/inne/n und Ingenieur/inn/en, bereits jetzt gravierende, Wachstum und Innovation hemmende Ausmaße erreicht haben. Dies sind zentrale Ergebnisse einer neuen Studie zum deutschen Innovationssystem, die in der Reihe HIS:Forum Hochschule erschienen ist. Die Studie entstand unter Mitwirkung von Expertinnen und Experten der HIS Hochschul-Informations-System GmbH, des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) sowie des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW) im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI). Finanziell gefördert wurde sie durch das BMBF. Gemeinsam mit den Studien anderer wissenschaftlicher Einrichtungen diente die Untersuchung als Grundlage für das zweite Gutachten der EFI zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands, das am 4. März 2009 Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben worden ist. Vergleichbar dem Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leistet es wissenschaftlich fundierte Politikberatung für die Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung. Die indikatorbasierte Studie mit dem Titel „Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands“ untersucht in zeitlich und international vergleichender Perspektive die relevanten Entwicklungen im Bildungs- und Ausbildungssystem. Im Zentrum steht dabei die Analyse des Bildungsstands der Bevölkerung – insbesondere der nachwachsenden Generationen – sowie der entsprechenden wirtschaftlich und gesellschaftlich nachgefragten Qualifikationen. Dabei richtet die Studie ihr Augenmerk insbesondere auf die Strukturen und Entwicklungen in der beruflichen und hochschulischen Bildung sowie die wesentlichen Entwicklungslinien in der Weiterbildung. Die gesamte Publikation steht als PDF-Download kostenlos zur Verfügung. Eine Printversion von „Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands“ können Interessenten gegen eine Schutzgebühr von 20 € direkt bei HIS bestellen. Weiterführende Information Kinderbetreuung im Osten höher als im WestenGeschrieben von Bildungs und Fernschulen Portal in
Bildungspolitik Was investieren die Bundesländer wirklich in die Kinderbetreuung,
Das Ergebniss ist erschreckend So werden im Durchschnitt für frühkindliche Betreuung im Osten 2200 Euro und im Westen 1400 Euro pro Kind ausgegeben. Damit steht der Osten zwar besser da als der Westen, aber dennoch sind die Werte alarmierend da die Beträge seit 2004 nicht gestiegen sondern im Gegenteil um durchschnittlich 4 % gesunken sind. Führend ist bei dieser Studie das Bundesland Sachsen, dort werden rund 2400 Euro je Kind unter 10 Jahren investieren. Das Schlusslicht bildet Niedersachsen hier werden pro Kind nur 1090 Euro gezahlt. Bei der Anzahl der Erzieher pro Kind liegt laut der Studie der Westen wieder weiter vorn. Während im Osten ein Erzieher auf ca 7 – 10 Kinder kommt, ist der Westen mit einer geringeren Zahl Kinder pro Betreuer wieder vorbildlich. Absolute Spitzenreiter sind das Saarland, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein hier kommen auf durchschnittlich 5 Kinder ein Betreuer. Ein Grund für diesen Unterschied ist die Bereitstellung von Betreuungsplätzen. Auch hier gibt es wieder sehr große Unterschiede zwischen Ost und West. Kleinkinder bis zu 3 Jahren werden im Osten bis fast die Hälfte (43 Prozent) in Kindertagesstätten, Krippen und anderen Einrichtungen betreut, im Westen ist die Anzahl mit nur 12 Prozent deutlich niedriger. Was darauf zurückzuführen ist das viele Eltern Ihre Kinder bis zum 3 Lebensjahr zu hause Behalten und die Betreuung selber durchführen. Die meisten Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren stellt das Land Sachsen-Anhalt, das Bundesland Niedersachsen ist auch hier mit 9,1 Prozent wieder das Schlusslicht. Aber nicht nur die Betreuungsplätze sind ein Thema, auch ist es leider das viele Kindereinrichtungen nicht mehr auf den neusten Stand der Zeit sind. So sind zum Beispiel Betten, Tische, Stühle oder Matratzen mittlerweile sehr abgenutzt und warten auf eine Erneuerung. Kinderspielsachen sind schon sehr alt, abgenutzt und zum Teil nicht mehr zu Verwenden. Auch müssen Erzieher immer häufiger den Eltern Bastelmaterial und andere Unternehmungen in kosten stellen da die Zuschüsse des Staats nicht ausreichend sind. Der Streik der Erzieher scheint auf Grund dieser Studie berechtigt zu sein, da Sie nicht nur wegen mehr Gehalt sondern auch für das Wohl unserer Kinder auf die Straße gehen. Ein weiterer Grund der Streiks ist auch die Medizinische Versorgung der Betreuer durch den Staat, eine Kinderbetreuerin ist am Tag einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt als ein normaler Arbeiter auf dem Bau oder dem Büro. So ist es gerechtfertigt entsprechenden Schutz der eigenen Gesundheit zu fordern. Im großen und ganzen macht diese Studie auf die Missstände der Kinderbetreuung aufmerksam und fordert Poliker auf mehr in unser Bildungssystem zu investieren.
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